Jason Rebello solo

Do., 29. September 2016
20:00

Der rasante Aufstieg von Englands wohl bekanntestem Pianisten Jason Rebello begann Anfang der 1990er Jahre, als der legendäre Miles-Davis-Saxofonist Wayne Shorter ihn entdeckte und sein Debütalbum produzierte. Der breiten Weltöffentlichkeit wurde Jason Rebello dann bekannt, als er sein großes Vorbild Kenny Kirkland nach dessen unerwartetem Tod in der Band von Sting ersetzte, mit diesem drei mit Grammys ausgezeichnete Alben aufnahm und mehrfach auf Welttournee ging. Jason Rebello veröffentlichte bislang sieben eigene Alben und begleitete u.a. Peter Gabriel, Jeff Beck, Phil Collins und den französischen Schlagzeuger Manu Katché.

photo0054RebelloIm intimen Rahmen der Romanfabrik stellt Jason Rebello sein neues Solo-Piano-Album „Held“ vor und stellt dabei seine herausragende Musikalität und Technik unter Beweis. Klaviermusik, gespielt von einem der wohl profiliertesten Künstler der europäischen Klavier- und Jazzszene.
Eine Veranstaltung der Romanfabrik
Jason Rebello (p)

www.jasonrebello.co.uk

Romanfabrik | Do., 29.9.2016 | 20 Uhr | 20,–/15,– €

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Daniel Guggenheim Quartett

Fr., 30. September 2016
20:00

Mit Daniel Guggenheim, Peter Madsen, Dietmar Fuhr und Jonas Burgwinkel treffen sich vier erfahrene Jazzmusiker, um ihrer Spielfreude und Lust auf Neues Ausdruck zu verleihen. Sie präsentieren Kompositionen aus der Feder Guggenheims, die sowohl atmosphärische Dichte als auch Raum für individuelle Entfaltung schaffen.

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Foto: Dominique-Rieffel

Der Weg Daniel Guggenheims führte aus der Schweiz über Paris, Rio de Janeiro und New York zum Erfolg. Dabei haben ihn von Anfang an starke Persönlichkeiten geprägt, wie Jimi Hendrix, John Coltrane oder Sonny Rollins. 1983 traf er in Brasilien auf Hermeto Pascoal, für ihn ein wahrer Glücksfall. Durch Musikanarchist Pascoal lernte Guggenheim seine eigene Musik zu leben und Grenzen immer wieder neu auszuloten.

Seit über 15 Jahren verbindet Peter Madsen und Daniel Guggenheim eine tiefe musikalische Freundschaft. Auch Madsen liebt Gegensätze und Kontraste: er lebt teils in New York City, teils im österreichischen Vorarlberg, und seine künstlerische Bandbreite überzeugt durch Jazz, Volksmusik, afrikanische Einflüsse und Ausflüge in die musikalische Untermalung von Literatur und Poesie.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Daniel Guggenheim (sax), Peter Madsen (p), Dietmar Fuhr (b), Jonas Burgwinkel (dr)

www.danielguggenheim.com

Club Voltaire | Fr., 30.9.2016 | 20 Uhr | 12,–/9,– €
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Izabella Effenberg Trio feat. Nicole Johänntgen

Do., 6. Oktober 2016
20:00
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Foto: Ludwig-Olah

Die Vibrafonistin und Komponistin Izabella Effenberg stammt aus Polen und lebt in Nürnberg. Nach dem viel beachteten Debütalbum „Cuéntame“ hat sie kürzlich „Iza“ eingespielt, ihr jüngstes Album, begleitet von Pianist Jochen Pfister und Schlagzeuger Pawel Czubatka. Für das CD-Release-Konzert hat Effenberg die vielfach ausgezeichnete Schweizer Saxofonistin Nicole Johänntgen eingeladen, die derzeit in New York City lebt und u.a. Organisatorin des SOFIA Projekts ist.

Izabella Efffenberg kreiert Stimmungen und Sounds mit musikalischen Miniaturen als Grundlagen für die Improvisationen. Ihre Eigenkompositionen sind inspiriert von Jazz, europäischer Klassik und zeitgenössischer Musik, Improvisation und arrangierte Passagen fließen ineinander im kreativen Austausch zwischen den vier außergewöhnlichen Musikern.

Effekte wie präpariertes Klavier, verschieden präparierte und gelegentlich auch mit dem Bogen gestrichene Becken und Trommeln, außergewöhnliche Instrumente wie Plastiktüten, Marimbola u.a. treten neben den originalen akustischen Klang der Instrumente.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Die Fabrik
und dem Frauen Musik Büro Frankfurt

Izabella Effenberg (vib, crotales, array mbira), Jochen Pfister (p)
Pawel Czubatka (dr, marimbola, crotales), Nicole Johänntgen (sax)

www.izabellaeffenberg.com

Die Fabrik | Do., 6.10.2016 | 20 Uhr | 15,–/10,– €/Festivalpässe

MAGNUS ÖSTRÖM / Schweden in der Brotfabrik

Do., 6. Oktober 2016
20:00

Esbjörn Svensson lässt seine beiden Trio-Mitglieder Dan Berglund (Bass) und Magnus Öström (Schlagzeug) auch acht Jahre nach dem Tod des begnadeten Pianisten nicht los. Gerade erst erschien mit „E.S.T. Symphony“ ein Album mit von dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra instrumentierten Kompositionen der Jazz-Innovatoren, gerne als „Trio of the Decade“ gewürdigt.
Öströms erstes Soloalbum „Thread Of Life“ (2011) war von Abschied und Aufbruch bestimmt. Ein beinah kathartisches Werk mit dem sich der Drummer dem Musikmachen wieder annäherte. „Auf der CD zeigt sich Öström als bemerkenswerter Song-Architekt, der eine ganz eigene Art von Jazzrock – mit krummen Metren, Soundverfremdungen und starken Melodien – entwirft“, schrieb das Klassik & Jazzmagazin Rondo über das Debüt. Auch auf „Searching For Jupiter“ zwei Jahre später war Schicksalhaftes noch ein Thema im oft melancholisch angehauchten Jazz mit elektronischen Elementen und Progressive Rock-Anleihen.
Öströms im April erschienene dritte CD „Parachute“ besticht nach der dunklen Phase in seinem Leben diesmal fast durch Leichtigkeit und einen beinah „childlike charme“ wie der britische Guardian bemerkte. „Er zeigt mit dem Gitarristen Andreas Hourdakis, dem Bassisten Thobias Gabrielson und dem Pianisten Daniel Karlsson, was ihm improvisierte Musik zwischen rockenden Grooves, singbaren Melodien und teils komplexer Harmonik bedeutet: Eine tiefgründige Emotionalität transformieren die vier in teils simmernde, teils funkensprühende Energie mit ihrem antizipierenden Zusammenspiel als Treibriemen“, analysierte Martin Laurentius in Jazz thing & blue rythm.

http://www.magnusostrom.com

Brotfabrik / Kulturprojekt 21
20:00Uhr / VVK: 20 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 24 € / freie Sitzplatzwahl / Tickets

Bachmannstr. 2-4 |  D-60488 Frankfurt am Main

JIF-Mitglieder  : Nach Voranmeldung   20 €

Fon +49 69 24 79 08 00 | Fax +49 69 24 79 08 09

www.brotfabrik.de

 

JIF Session + Doppelpack

Mo., 12. September 2016
20:00
Mo., 10. Oktober 2016
20:00
Mo., 14. November 2016
20:00
Mo., 12. Dezember 2016
20:00

Unsere Montags-Reihe im Club Voltaire startet mit einem neuen Konzept in den Herbst. Zu unseren JIF-Doppelpack-Konzerten laden wir ab September an jedem zweiten Montag im Monat zwei Bands ein, die je ein Set zum Konzertabend beisteuern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ganz neuen Bands und Projekten aus der Jazzszene Frankfurt/Rhein-Main.

Die Jazzszene in und um Frankfurt ist voller Kontraste, ebenso traditionsbewusst wie modern, experimentierfreudig, virtuos, und – selbstverständlich für Frankfurt – weltoffen und international Dieser lebendigen und vielfältigen Szene wollen wir mit der JIF-Doppelpack-Reihe eine zusätzliche Bühne geben.

Wir freuen uns auf spannende Begegnungen im Club Voltaire!

Club Voltaire | 2. Montag im Monat | 20 Uhr | Eintritt frei

Montag, 10.10. / JIF Session mit Opener:
Katharina Grossardt – Gesang und Gitarre
Vakhtang Khareava – Gitarre
Andrey Shabashev – Keyboard
Ivan Habernal – E-Bass
Giovanni Gulino – Drums

Ryan Carniaux Quartet

Do., 13. Oktober 2016
20:00

Ryan Carniaux studierte in Boston, MA, und in Maastricht. Er brachte mit seinem Quartett zuletzt das Album „Never leave your baggage unattended“ heraus und trat bereits mit vielen bekannten Jazzgrößen aus Europa und den USA auf. Er unterrichtet im In- und Ausland sowie auf internationalen Workshops; 2013 wurde er zum Professor für Jazz-Trompete an der Folkwang Universität der Künste in Essen ernannt.

Der New Yorker Altsaxofonist Plume gehört zu einer neuen Generation talentierter, entschlossener junger Musiker, die sich in der amerikanischen Metropole einen Namen gemacht haben. Plume greift als Improvisator, Bandleader und Komponist die Musik u.a. von Coltrane auf und formt sie neu, ohne dass sie ihren Charakter verliert.

43_Jazz_inde_klep_Nov2014_jpgDie Kompositionen des Quartetts erzählen Geschichten und verwandeln die Farbigkeit und die Vielfalt der Welt in faszinierend dichte Klangstrukturen. Fast unmerklich bauen sich rhythmische Spannungsbögen auf und gipfeln in leidenschaftlich geführten Disputen am Instrument.

„Real Jazz“ aus New York City, wie er „echter“ nicht sein kann, mit einer hochkarätigen internationalen Besetzung.

In Zusammenarbeit mit der Romanfabrik

Ryan Carniaux (tp, flh), Plume (sax), Mike Roelofs (p), Reza Askari (b), Samuel Dühsler (dr)

www.ryancarniaux.com

Romanfabrik | Do., 13.10.2016 | 20 Uhr | 15,–/12,– €

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F.I.M.-Session im HoRsT

Di., 18. Oktober 2016
19:30

Um dem „freien“ und „zeitgenössischen Jazz“ eine Heimstätte in Frankfurt zu geben und gerade auch jungen Musikern Möglichkeiten zu bieten, Neues auszuprobieren, initiierten Christof Krause und Jürgen Werner eine „offene Bühne für frei improvisierte Musik“. Erste organisierte Konzerte frei improvisierter Musik mit anschließender Session finden bereits seit 2014 statt.
P1020827bAls Rahmen für die „offene Bühne/Session“ bietet das „F.I.M. Forum für improvisierte Musik“ eine regelmäßige Sessionreihe im Abstand von etwa zwei Monaten an. F.I.M. sieht sich weniger als reiner Veranstalter, sondern will ein Angebot für diese musikalische Szene initiieren und etablieren und hofft, dass daraus weitere Aktivitäten erwachsen können. Die Sessions finden statt im „HoRsT“, in den ehemaligen Adlerwerken in Frankfurter Gallusviertel.

Di., 18.10.2016, 19.30 Uhr:
Burkard Kunkel (bassetthorn, bcl, zither), John Schröder (g), Uwe Oberg (p), Willi Kappich (dr)
anschließend Session

www.horst-ffm.de

HoRsT (Adlerwerke) | 5,– €

Sebastian Sternal/Vitold Rek

Do., 20. Oktober 2016
20:00

Sebastian Sternal Porträt 1ebastian Sternal studierte Jazzklavier und -komposition in Köln und Paris wurde mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis 2014, dem ECHO Jazz 2013 und dem WDR Jazzpreis 2007 ausgezeichnet. Erl lehrt Jazz-Theorie, -Klavier und -Komposition an der Musikhochschule Köln und ist als Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz tätig.

Vitold Rek arbeitete mit vielen anderen Jazzmusikern zusammen, u.a. als Solist mit dem HR-Jazzensemble. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und gleichzeitig elegant und kammermusikalisch beschrieben. Vitold Rek unterrichtet Jazzkontrabass an der Hochschule für Musik in Mainz. Er verbindet in seinem Spiel die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. 2010 war Vitold Rek der künstlerische Leiter des Jazz-Festivals der Jazz-Initiative Frankfurt/Main.
Mit dem Emil Mangelsdorff Quartett „Blues Forever“ hat Rek den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2008 bekommen. 2013 erhielt Vitold Rek den Hessischen Jazzpreis.

Der Kontrabassist Vitold Rek ist derzeit einer der kultiviertesten Spieler dieses Instruments überhaupt.“ ( FAZ 1999, Ulrich Olshausen )

In Zusammenarbeit mit dem Steinway-Haus Frankfurt
Sebastian Sternal (p), Vitold Rek (b)

www.sebastiansternal.de
www.jazzpages.com/VitoldRek
Steinway-Haus Frankfurt | Do., 20.10.2016 | 20 Uhr | 20,– /15,– € (incl. Ein Begrüßungsgetränk)
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Katrin Scherer’s Momentum

So., 23. Oktober 2016
20:00

Weniger-ist-mehr. Scherers „Momentum“-Projekt ist konsequent auf drei Instrumente reduziert: Die Musikerin beschränkt sich auf das Altsaxofon und erspielt mit dem Keyboarder Benjamin Schaefer und Schlagzeuger Christian Thomé immer wieder überraschende Soundtableaus einer Bandbreite von opulent und furios bis sparsam und verträumt, spannende Improvisationsreisen, immer vorn an der Spitze der Entwicklung.

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Foto: Jana-Heinlein

Das Profil der Musik trägt die unverkennbare Handschrift von Katrin Scherer. Ihre Kompositionen geben der Musik einen äußeren Rahmen und sind Anknüpfungspunkt für wilde, aber auch minimalistische Improvisationen.
Scherer, Thomé und Schaefer erzeugen üppige, karge, kraftvolle, feinsinnige Klanglandschaften und sind dabei immer am Puls der Zeit.

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

Katrin Scherer (as), Benjamin Schaefer (keyb), Christian Thomé (dr)

www.katrinscherer.de
www.soundcloud.com/katrinscherer

Club Voltaire | So.,23.10.2016 | 20 Uhr | 12,-/9,- €
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